3 Wraps gefüllt mit Avocado und Hähnchenbrust

Wraps mit Avocado, Gervais Hüttenkäse® und gebratener Hähnchenbrust

Avocado-Proteinpaket verpackt in leckere Tortillas

Icon für Portionsangabe 4-6 Portionen
Icon für Zubereitungszeit 20 Min.
Icon für Schwierigkeitsgrad Einfach

Zutaten

  • 1/4 Salatkopf (z.B.: Romana- oder Eisbergsalat)
  • 1 reife Avocado
  • 2 hart gekochte Eier, in kleine Stücke geschnitten
  • 2 TL Limettensaft
  • 8-12 Streifen Frühstücksspeck
  • 250g gebratene Hähnchenbrust (oder gebratene Putenbrust in Scheiben)
  • 400g Gervais Hüttenkäse® Original
  • 1 Schachtel Kresse
  • 4-6 Tortillafladen
  • 4 EL süß-scharfe Chilisauce
kcal
560
kj
2370
Kohlen-
hydrate
38g
Fett
29g
Eiweiß
37g

Eine Portion enthält im Durchschnitt:

kcal: 560
kj: 2370
Kohlenhydrate: 38g
Fett: 29g
Eiweiß: 37g

Zubereitung

Symbol für Rezeptschritt Nummer 1

Salat waschen, trockenschleudern und in Streifen schneiden. Avocado halbieren, Kern herausnehmen und Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Das Avocado-Fruchtfleisch in Spalten schneiden und mit Limettensaft beträufeln. Den Speck in einer beschichteten Pfanne knusprig braten. Das gebratene Hähnchenbrustfilet in Scheiben schneiden. Gervais Hüttenkäse® durchrühren. Kresse abschneiden.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 2

Die Tortilla-Fladen für den Wrap vorbereiten. Dazu die Tortillas in einer Pfanne ohne Fett bei großer Hitze jeweils 1-2 Minuten backen. So lässt sich der Teig später besser wickeln oder „wrappen“. Die fertigen Tortillas sofort füllen oder in ein Küchentuch schlagen bis alle Tortillas warm sind.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 3

Salat und Gervais Hüttenkäse® für jede Portion mittig auf den Tortillas verteilen, mit Avocado, Speck, Hähnchenbrust und Kresse belegen. Mit etwas Chilisauce und, je nach Geschmack, Salz und Pfeffer würzen. Die Tortilla-Fladen von einer Seite her eng zusammenrollen. Wraps in der Mitte halbieren und servieren.

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Avocado

Kalorienbombe oder Wunderfrucht?

Zugegeben, ein flüchtiger Blick auf die Energiebilanz von Avocados lässt sie nicht gerade wie eine Wunderfrucht wirken. Zwischen 14g und 24g Fett kommen je nach Sorte auf 100g Fruchtfleisch. Das macht bei derselben Menge 160 bis 220 Kalorien. Doch bei näherer Betrachtung wandelt sich das Bild. Zum einen sind vor allem die sogenannten Hass-Avocados mit nur 0,4% Kohlenhydraten optimale Energielieferanten für eine Low-Carb-Ernährung. Zum anderen liefern Dir Avocados viele Nährstoffe. Um neben den ganzen positiven Effekten auch das volle Aroma auszukosten, gibt es bei Kauf und Lagerung ein paar Dinge zu beachten.

 

Mächtig (und) gesund

Die gute Nachricht zum hohen Fettgehalt lautet: Bei den Lipiden in der Avocado handelt es sich zum Großteil um ungesättigte Fettsäuren. Diese benötigt der Körper zum Beispiel für die Zellbildung, das Gehirn und vieles andere. Außerdem enthalten die ungesättigten Fettsäuren der Avocado Phytosterole. Mit im Paket enthalten ist außerdem das Enzym Lipase, das die Fettverbrennung reguliert. Es spaltet die aufgenommen Fette in verwertbare Bestandteile auf und beschleunigt damit deren Verdauung. Avocados bringen also nicht nur reichlich nützliche Fette mit, sondern auch gleich wichtige Stoffe, um sie zu verdauen.

Zugleich schützen die vielen Antioxidantien Deine Zellen vor freien Radikalen. Besonders, wenn Du gerade mit viel Stress, UV-Strahlung oder schädlichen Umwelteinflüssen konfrontiert wirst, kannst Du viele dieser sogenannten Radikalfänger gebrauchen. Zusammen mit gleich mehreren Vitaminen, halten außerdem Mineralien Deine Abwehr und Deinen Stoffwechsel fit. Magnesium, Calcium und Phosphor arbeiten zugleich für gesunde Knochen und Zähne Hand in Hand. Und zu guter Letzt liefern essentielle Aminosäuren neues Baumaterial für die Zellbildung. Die Azteken verehrten die Avocado als Heilpflanze für Fruchtbarkeit. Humbug? Nicht unbedingt. Das viele Vitamin E in Avocados kann sich darauf tatsächlich positiv auswirken.

 

Herkunft und Ernte

Ursprünglich stammt die Avocado aus Süd-Mexiko und wurde dort sogar schon von den Azteken kultiviert. Mittlerweile gibt es über 2000 verschiedene Sorten. Sie gedeihen am besten dort, wo es schön warm ist, wie in Südeuropa, Kalifornien oder auch Mittelamerika. Hierzulande bekommst Du im Supermarkt vor allem die zwei Varianten Hass, die aus Amerika importiert wird, und Fuerte, die meist aus Spanien zu uns kommt. Die Früchte haben also einen weiten Weg hinter sich, ehe sie ins Regal des Supermarkts um die Ecke gelangen.

Doch das ist gar nicht der Hauptgrund, warum sie schon vor der Reife geerntet werden. Avocados fallen normalerweise vom Baum, ehe sie reif sind. Mit Kern und Schale wiegen die Früchte schließlich einiges. Da sie beim Herunterfallen leicht Risse oder Dellen abbekommen, werden Avocados meist schon vorher gepflückt.  Ihr volles Aroma haben sie dann allerdings noch nicht.

Ihr Aroma entwickeln Avocados erst, wenn sie richtig reif sind. Dasselbe gilt für die angenehm weiche Konsistenz, die es auch leichter macht, sie zu schälen. Dazu in der Mitte durchschneiden und das reife Fruchtfleisch ganz einfach mit einem großen Löffel in einem Stück aus der Schale lösen.

Tipp: Neben Äpfeln reifen Avocados schneller, denn das Obst verströmt beim Reifen ein Gas, dass auch auf andere Früchte wirkt.

Woran erkennst Du reife Avocados?

Die Farbe verrät Dir nur bedingt, ob eine Avocado wirklich reif ist. Denn Form und Farbe hängen vor allem von der jeweiligen Züchtung ab. Während manche Sorten auch bei hohem Reifegrad ein kräftiges Grün haben, sind andere Varianten grundsätzlich eher bräunlich oder sogar schwarz.

Doch um die Reife zu prüfen, gibt es einen Trick, der immer funktioniert. Und zwar, indem Du die Frucht leicht eindrückst. Sehr harte Avocados sind noch unreif, bei reifen Früchten gibt die Schale hingegen leicht nach. Spürst Du allerdings kaum noch Widerstand und kannst Du der Avocado schon zahlreiche Dellen und Flecken ansehen, dann ist sie schon über ihren Zenit hinaus. Unter den Druckstellen verbirgt sich dann schon braunes, verdorbenes Fruchtfleisch.

 

Lagerung zu Hause

Unreife Avocados kannst Du zuhause bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Je nachdem wie weit ihr Reifegrad ist, kann es bis zu 10 Tage dauern bis die Früchte ihre angenehm weiche Konsistenz entwickeln. Reife oder angebrochene Avocados kannst Du problemlos ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Durch die Kälte verderben sie nicht so schnell. Wenn Dir eine ganze Avocado zu viel ist, die Hälfte mit Kern einfach in Frischhaltefolie wickeln und ins Gemüsefach legen.

 

Hautschmeichler

Nicht nur raue Hände freuen sich über die pflegenden Öle, die bei der Zubereitung an die Haut gelangen. Avocados ergeben auch eine tolle SOS-Kur für trockene Gesichtshaut.

Dazu vermischst Du:

  • 2 EL Avocado-Püree
  • Ein wenig Honig
  • 1 TL Naturjoghurt

Weitere Rezepte

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