Herzhafte Muffins mit Gervais Hüttenkäse, Grünkern und Kräutern auf einem Teller.

Herzhafte Muffins mit Gervais Hüttenkäse®, Grünkern und Kräutern

Der Party-Hit für alle, die gern unbeschwert genießen

Icon für Portionsangabe 12 Portionen
Icon für Zubereitungszeit 30 Min. + 60 Min. Kühl- und Backzeit
Icon für Schwierigkeitsgrad Einfach

Zutaten

  • 75g geschroteter Grünkern (z.B. aus dem Bioladen)
  • 275ml Gemüsebrühe (oder Wasser)
  • 100g Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 3 Eier (Größe M)
  • 300g Gervais Hüttenkäse® Original
  • 100g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 EL Kürbiskerne
  • Außerdem: Muffin-Blech und 24 Papierformen für Muffins
kcal
230
kj
950
Kohlen-
hydrate
22g
Fett
8g
Eiweiß
15g

Eine Portion enthält im Durchschnitt:

kcal: 230
kj: 950
Kohlenhydrate: 22g
Fett: 8g
Eiweiß: 15g

Zubereitung

Symbol für Rezeptschritt Nummer 1

Grünkern mit Brühe oder Wasser in einem sehr kleinen Topf aufkochen. Auf niedrigster Stufe 20 Minuten mit Deckel köcheln lassen, bis die Flüssigkeit vollständig verbraucht ist. Falls nötig noch ein paar Minuten ohne Deckel kochen lassen, damit die restliche Flüssigkeit verdampft. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 2

In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen und die übrigen Zutaten vorbereiten: Die Zucchini waschen, raspeln, salzen und in einer Schüssel ziehen lassen. Knoblauch abziehen und fein hacken. Die Frühlingszwiebel putzen, dabei welke Blätter und Wurzeln entfernen, den Rest in Ringe schneiden. Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und hacken.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 3

Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Zucchini in einem Küchentuch fest ausdrücken, damit die Flüssigkeit entweicht. Mehl und Backpulver mischen. Mit Zucchini, Grünkern, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Petersilie, Eiern und Gervais Hüttenkäse® verrühren und abschmecken.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 4

Je zwei Papierformen in die Vertiefungen des Muffin-Blechs setzen. Die Hüttenkäse-Masse einfüllen und mit Kürbiskernen bestreuen. Auf mittlerer Schiene im Ofen 20 bis 25 Minuten goldbraun backen. Kurz ruhen lassen. Die Muffins nach Belieben warm oder kalt servieren.

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Muffin-Genuss ganz individuell

Zucker, Fett und für dich unverträgliche Zutaten kannst Du mit diesen Tricks ersetzen

Die kleinen Küchlein ergeben nicht nur eine handliche Leckerei für Partys, unterwegs oder eine kleine Auszeit. Sie sind auch herrlich wandelbar. Mal süß, mal herzhaft – da ist für jeden etwas dabei. Doch was, wenn Dir eine Zutat zum Rezept fehlt? Kein Problem, denn sogar was Zutaten und Zubereitung betrifft, sind Muffins alles andere als einseitig. Auch wenn Du es gern weniger süß, fettärmer oder glutenfrei hättest, lassen sich Muffin-Rezepte leicht variieren.

 

Darf es etwas weniger süß sein?

Zucker hat beim Backen eine doppelte Funktion. Zum einen wirkt er sich durch seine Süße und als Geschmacksverstärker auf das Aroma aus. Zum anderen verschmelzen die Zuckerkristalle mit den übrigen Zutaten und erstarren anschließend wieder, wodurch der Kuchen einen Teil seiner Festigkeit erhält. Deshalb eignet sich auch nicht jede süße Alternative gleich gut für die Teigzubereitung.

Geht es Dir vor allem um den Geschmack, kannst Du statt raffiniertem Zucker auch Rohrohrzucker oder Honig verwenden. Diese Alternativen süßen nämlich nicht ganz so stark. Möchtest Du hingegen Kalorien einsparen, verwende ganz einfach weniger Zucker. Backrezepte können meist problemlos um 25% bis 30% des Zuckers reduziert werden, ohne dass es sich negativ auf die Konsistenz oder gar auf den Geschmack auswirkt. Der Brennwert verringert sich ebenso, wenn Du statt Zucker zu Stevia oder Süßstoff greifst. Allerdings wird beides im Vergleich zu Zucker nur in sehr kleinen Mengen benötigt, wodurch es dem Teig dann eventuell an Volumen fehlt.

 

Voll fett? Nein, danke!

Fette wie Butter, Margarine oder Pflanzenöl sorgen dafür, dass der Teig schön geschmeidig wird. Rührteige erhalten so auch ihren fluffigen Charakter. Je weniger Fett das Gemisch enthält, desto fester wird die Masse am Ende. Aber es soll ja auch schmecken. Viel besser, als das gesamte Fett wegzulassen, ist es deshalb, nur einen Teil davon zu ersetzen. Das geht zum Beispiel hervorragend mit Joghurt.

In welchem Verhältnis Du Butter und Co. austauschst, hängt von der Teigart ab. Mürb-, Strudel- und Hefegebäck unterscheiden sich, was das Fett angeht, in ihrer Flexibilität. Bei Muffin-Teig kannst Du bis zur Hälfte des Fetts weglassen und das Gewicht mit Joghurt auffüllen. Stehen im Rezept beispielsweise 250g Butter, verwendest Du für fettarme Muffins also 125g Butter und 125g Joghurt. Auch Hüttenkäse und Quark eignen sich übrigens dafür, wenngleich Joghurt für das Backen eine schön cremige Textur mitbringt.

 

Muffins bei einer glutenfreien Ernährung

Gluten ist in zahlreichen Getreidearten enthalten, unter anderem in Weizen, Roggen und Dinkel. Gerade die sind aber zum Backen so beliebt, weil das Klebereiweiß Gluten den Teig angenehm fluffig werden lässt. Kommt es mit Flüssigkeit, wie zum Beispiel Milch, in Kontakt, bindet es viel davon. Das macht Kuchen und Brot so schön saftig.

Glutenfreier Teig ist hingegen brüchiger. Weizenmehl einfach durch Buchweizen oder ähnliches zu ersetzen, ist daher keine ideale Lösung. Stell Dir stattdessen eine Mehlmischung zusammen. Diese enthält 2 Teile glutenfreies Mehl als Basis und Volumengeber, 1 Teil Stärkemehl, z.B. Maisstärke, und eine kleine Menge Bindemittel, wie 1 TL Johanniskernmehl. Alternativ gibt es Mehlmischungen ohne Gluten auch fertig zu kaufen.

Wusstest Du schon, dass selbst manche Backpulver Gluten enthalten? Bei glutenfreiem Backpulver ist die Verpackung entsprechend gekennzeichnet.

Frische Zutaten ersetzen

Dich packt die Lust auf leckere Blaubeermuffins – schade nur, dass Du keine frischen Beeren zu Hause hast. Hm, vielleicht verstecken sich im Tiefkühlfach ja noch ein paar Gefrorene… Na, wer sagt es denn! Doch eignet sich Tiefkühlobst überhaupt für Muffins? Na klar. Da die Früchte beim Auftauen jedoch viel Flüssigkeit abgeben, kommen sie am besten noch gefroren in den Teig. Wenn sie in dem Zustand noch zu stark aneinanderkleben, lass sie kurz antauen, bis Du sie durch Schütteln voneinander lösen kannst.

Auch Konserven sind eine prima Alternative zu frischen Pfirsichen, Aprikosen und dergleichen. Allerdings sind sie meist zusätzlich zum Fruchtzucker gesüßt. Wenn Dir das zu viel ist, kannst Du den Zuckeranteil im Rezept leicht reduzieren. Achte außerdem darauf, dass Dosenobst gut abtropft, ehe Du es in den Teig gibst. Exotischere Früchte wie Datteln oder Cranberrys gibt es häufig nur als Trockenobst zu kaufen. Auch das ist allerdings kein Problem. Weiche trockene Früchte etwa eine Stunde lang in Wasser ein, gut abtropfen und wie frische verwenden.

Dasselbe gilt für Gemüse. Hierbei sorgen getrocknete Tomaten oder eingelegte Paprika sogar für ein intensiveres Aroma als frisches Gemüse. Achte lediglich darauf, dass sich der Feuchtigkeitsgehalt nicht grundlegend verändert, wenn Du verschiedene Gemüsesorten austauschst.

 

Wenn es etwas mehr sein darf

Du liebst die Geschmacksexplosion von Schokolade und Erdbeeren? Oder fragst Du Dich, wie Deine Lieblingspizza als Muffin schmecken würde? Bei diesen Küchlein kannst Du hervorragend experimentieren, Aromen hinzufügen oder weglassen. Gerade herzhafte Zutaten haben dabei oft nur wenig Einfluss auf die Teigkonsistenz. So verleihen Feta und andere Käsesorten dem Teig zum Beispiel etwas mehr Fett, wodurch er noch fluffiger wird. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Weitere Rezepte

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