Kartoffeln mit Hüttenkäse und Rucola

Gefüllte Kartoffeln mit Gervais Hüttenkäse® und Rucola

Nicht nur für Gäste: Raffinierte Ofenkartoffeln

Icon für Portionsangabe 4 Portionen
Icon für Zubereitungszeit 15 Min. + 55 Min. Garzeit
Icon für Schwierigkeitsgrad Einfach

Zutaten

  • 8 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Chilischote (nach Belieben)
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Butter
  • 200g Gervais Hüttenkäse® Original
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Weißbrotbrösel oder Semmelbrösel
  • 1 Bund Rucola
  • 1 TL Essig (Sorte nach Belieben)
kcal
600
kj
2490
Kohlen-
hydrate
70g
Fett
25g
Eiweiß
16g

Eine Portion enthält im Durchschnitt:

kcal: 600
kj: 2490
Kohlenhydrate: 70g
Fett: 25g
Eiweiß: 16g

Zubereitung

Symbol für Rezeptschritt Nummer 1

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Die Kartoffeln gründlich sauber bürsten, auf ein Backblech legen und im Ofen etwa 45 Minuten garen, bis sie weich sind.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 2

In der Zwischenzeit Rosmarin, Petersilie und Chili waschen, trockenschütteln und die Kräuterblätter abstreifen bzw. zupfen. Die Chilischote längs halbieren und entkernen. Kräuter und Chili hacken und mit 1 EL Olivenöl 1-2 Minuten anbraten. Vom Herd nehmen und mit dem Gervais Hüttenkäse® verrühren.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 3

Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und jeweils einen Deckel abschneiden. Die Kartoffeln mit einem Löffel aushöhlen, dabei etwa 5mm vom Rand stehen lassen. Die Ofentemperatur auf 240 Grad erhöhen (Umluft 220 Grad).

Symbol für Rezeptschritt Nummer 4

Kartoffelmasse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken, dabei die Butter einarbeiten. Die Kräuter-Hüttenkäse-Mischung unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. In die ausgehöhlten Kartoffeln füllen. Dabei ein wenig der Füllung übriglassen und später als Dip servieren. Brösel mit dem übrigen Olivenöl verrühren. Die Kartoffeln damit bestreuen und in eine Form setzen, in der sie nicht umfallen können. Auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und noch etwa 5 Minuten überbacken, bis sie hellgolden sind.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 5

Rucola waschen, trockenschütteln und dickere Stiele abschneiden. Die Blätter mit Essig und Olivenöl marinieren, leicht salzen und pfeffern. Die Kartoffeln mit dem Rucola anrichten, mit Pinienkernen bestreuen und etwas Olivenöl beträufeln. Am besten sofort servieren.

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Kartoffeln – Schlankmacher trotz Kohlenhydraten

Warum die goldene Knolle nicht dick macht, sondern guttut

Mamas leckerer Kartoffelsalat zur Gartenparty, Pellkartoffeln zum Raclette-Abend oder Grillkartoffeln am Lagerfeuer – kaum ein Nahrungsmittel weckt so schön heimelige Gefühle wie die Kartoffel. Sie ist das Essenspendant zu einer Tasse heißer Schokolade. Und doch kommt sie bei vielen nicht allzu häufig auf den Tisch. Dabei spricht in der Tat reichlich für den Erdapfel. Dennoch gibt es für den ungetrübten Genuss das ein oder andere zu beachten.

Auf Deutsch hieß die Kartoffel übrigens ursprünglich „Tartuffel“ vom Italienischen „tartufo“ für Trüffel, die ähnlich wie Erdäpfel unter der Erde wachsen.

Dickmacher? Von wegen!

Wer bei Kartoffeln als erstes an Chips, Pommes und fettige Bratkartoffeln denkt, tut ihnen unrecht. Denn an sich sind die Knollen alles andere als Kalorienbomben. Es kommt, wie so oft, auf die Zubereitung an. Kartoffeln haben tatsächlich einen niedrigen Brennwert. So kommen auf 100g je nach Sorte nur 70 bis 80 kcal. Das liegt an dem hohen Wassergehalt und daran, dass sie kaum Fett mitbringen. Dafür liefern sie reichlich Energie und machen lange satt. Zugleich kurbeln die 2% enthaltenen Ballaststoffe die Verdauung an. Kartoffeln sind außerdem eine hervorragende Ergänzung zu Eiern oder Milchprodukten, denn in Kombination liefern diese Lebensmittel Eiweiß in enorm hoher biologischer Wertigkeit, sprich es kann besonders gut vom Körper verwertet werden.
Obwohl Kartoffeln zu 80% aus Wasser bestehen, benötigt 1 Kilo Knollen bis zur Reife nur 135 Liter davon. Zum Vergleich: Mais braucht etwa das 6-fache, Reis fast 19 Mal so viel. Damit hat die Knolle auch eine gute Ökobilanz, was den Wasserfußabdruck angeht.

 

Wertvolle Knolle

Während Dir zum Thema Kartoffel wahrscheinlich recht schnell die vielen Kohlenhydrate einfallen, wie sieht es mit Vitaminen aus? Dass auch sie in der Knolle reichlich vorkommen, ist weniger bekannt. Dabei sind Erdäpfel eine gute Vitamin-C-Quelle und übertreffen im Gehalt sogar des Deutschen Lieblingsobstsorte, den Apfel. Sie bringen außerdem gleich mehrere B-Vitamine mit, unter anderem Vitamin B6, das zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt.
Hinzu kommt eine gute Mineralstoffversorgung. Kalium zum Beispiel ist wichtig für die Funktion der Muskeln und des Nervensystems.

 

Leicht verdaulich

Die Knollen belasten den Verdauungstrakt nicht und stehen deshalb auch bei Schonkost-Diäten häufig auf dem Speiseplan. Sie sind auch bei einer glutenfreien Ernährung eine wertvolle Kohlenhydratquelle, da sie das Klebereiweiß von Natur aus nicht enthalten. Nur roh solltest Du Kartoffeln nicht essen. Denn wie alle Nachtschattengewächse bilden sie den Bitterstoff Solanin, der zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Beim Garen wird er jedoch unschädlich gemacht.

 

Kartoffeln – sauer oder basisch?

Kartoffeln sind von Natur aus basisch. Erst stark verarbeitet, beispielsweise zu frittierten Pommes oder Knabberzeug, gelten sie als saure Lebensmittel. Gekochte oder gegrillte Kartoffeln hingegen helfen sogar, den pH-Wert Deines Körpers im Gleichgewicht zu halten. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Du auf ein saftiges Steak, den Milchkaffee zum Frühstück oder die Belohnungsschokolade nicht verzichten möchtest. Bei einigen Mahlzeiten lässt sich die Säure-Basen-Zufuhr auch gleich ausgewogener gestalten. So eignen sich etwa Pellkartoffeln bestens als Beilage zu Fleisch oder Käse.

 

Kartoffeln haben es gern kühl und dunkel

Die Knollen sollten dunkel lagern, denn zu viel Licht lässt den Solanin-Gehalt der Knolle ansteigen. Sie mögen außerdem eine reichliche Luftzirkulation und frische 8 bis 10 Grad. Der gute, alte Kartoffelkeller war also tatsächlich ideal. Leider hat den heute kaum noch jemand. Deshalb lieber nur nach Bedarf oder für eine Woche einkaufen und an einem schattigen Plätzchen in der Küche lagern. Gut sind auch die stabilen Papiertüten, in denen es Kartoffeln manchmal zu kaufen gibt. Sie schirmen das Licht ab und verhindern, dass die Knollen bei der Lagerung schwitzen.

 

Kartoffelschale mitgenießen oder lieber nicht?

In der Schale ist die Solanin-Konzentration am höchsten. Das Argument, dort säßen auch die meisten Vitamine, trifft übrigens nicht zu, denn die befinden sich in der Knolle selbst. Beginnt die Kartoffel auszukeimen, steigt die Konzentration des Giftstoffes in den grünen Spitzen übrigens sprunghaft an. Schneide die Keime deshalb vor der Zubereitung großzügig weg. Wenn es schon zu viele sind, entsorgst Du die Knolle besser. Trotzdem ist es gut, die Schale beim Kochen noch dran zu lassen und die Knolle erst danach zu schälen. Denn sie sorgt dafür, dass Mineralstoffe und wasserlösliche Vitamine nicht ins Kochwasser abwandern.

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