Crepes mit Orangensauce und Hüttenkäse auf einem Teller

Crêpes mit Orangensoße und Gervais Hüttenkäse®

So geht Genuss auf Französisch

Icon für Portionsangabe 2 Portionen
Icon für Zubereitungszeit 15 - 20 Min.
Icon für Schwierigkeitsgrad Mittel

Zutaten

Für den Teig:

  • 50g Mehl
  • 60ml Sahne
  • 60ml Apfelsaft
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Ei, 1 Eigelb

Für die Orangensoße:

  • 1 unbehandelte Orange
  • 25g Butter
  • 20g Zucker
  • 1 EL Honig

  • 1 TL Limettensaft
  • 60ml Weißwein
  • 200g Gervais Hüttenkäse® Original
kcal
648
kj
2715
Kohlen-
hydrate
49g
Fett
38g
Eiweiß
21g

Eine Portion enthält im Durchschnitt:

kcal: 648
kj: 2715
Kohlenhydrate: 49g
Fett: 38g
Eiweiß: 21g

Zubereitung

Symbol für Rezeptschritt Nummer 1

Für den Teig alle Zutaten vermengen und einen Crêpe nach dem anderen in einer Pfanne ausbacken. Tipps, wie Crêpes besonders gut gelingen findet Du übrigens weiter unten!

Symbol für Rezeptschritt Nummer 2

Orangenschale abreiben, Saft auspressen. Butter zerlassen, Zucker und Honig darin schmelzen. Orangensaft, Limettensaft und Orangenschale zufügen. Weißwein zugießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Symbol für Rezeptschritt Nummer 3

Crêpes in die Orangensoße legen, ziehen lassen und wenden. Die Crêpes auf Tellern anrichten, mit Soße übergießen und einen Klecks Gervais Hüttenkäse® dazugeben.

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So gelingen Crêpes perfekt

Tipps für cremigen Teig und feinen Genuss

Ob als Snack oder Dessert, von diesem goldbraunen Plaisir (französisch für Genuss) lässt man sich doch gern verführen. Und zugegeben, dem Crêpe-Bäcker auf dem Weihnachtsmarkt zuzuschauen, wie er mit dem Teig so kunstvoll zwischen seinen zwei Platten jongliert, das ist schon beeindruckend. Mit ein paar einfachen Kniffen gelingen Teigzubereitung und Backen auch ohne Profi-Equipment. Wie Du die hauchdünnen Pfannkuchen aus Frankreich zuhause zauberst, erfährst Du hier.

 

Der Teig

Das Grundrezept für klassische Crêpes enthält Mehl, Eier, Zucker, Salz, Milch und Butter. Der Fantasie sind aber kaum Grenzen gesetzt. Du kannst den Teig auch verfeinern – für unsere Crêpes mit Orangensoße zum Beispiel mit Apfelsaft. Andere Rezepte enthalten Likör, Gewürze und und und. Wichtig ist, dass der Teig eine schön flüssige Konsistenz hat und genügend Fett enthält, um nicht festzubacken.

Los geht’s: Gibt zuerst das Mehl in eine Rührschüssel und mache in die Mitte eine Vertiefung. Zucker, Eier und eine Prise Salz hinzufügen. Nun die Milch nach und nach in die Mitte gießen und zügig unterrühren. Dazu vom Rand der Vertiefung her Mehl unter die Flüssigkeit ziehen, bis alles vermischt ist. So gibt es auch keine Klümpchen. Die Butter in einem Topf schmelzen, am besten bis sie leicht braun wird, zum Teig geben und noch einmal kräftig durchrühren. Von Hand rühren ist übrigens nicht nur Tradition, sondern zugleich ein tolles Oberarmtraining!

Der nächste Teil wird etwas erholsamer. Der Teig sollte etwa 1 Stunde ruhen. Diese Zeit braucht er, um schön cremig zu werden, denn das Mehl quillt nun in der Flüssigkeit. Danach noch einmal umrühren und die Konsistenz prüfen. Der Teig sollte ganz leicht von der Kelle fließen, damit er sich anschließend in der Pfanne gut verteilt. Ist er zu zähflüssig, mit etwas Milch oder Wasser verdünnen.

Oh là là

Für besonders fluffigen Teig geben die Franzosen gern einen Schuss Bier hinzu. Keine Sorge, der Alkohol verpufft beim Backen. Zurück bleibt eine feine Biernote.

Die Pfanne vorbereiten

Zum Backen von Crêpes gibt es spezielle Pfannen und elektrische Crêpes-Eisen. Diese haben einen sehr flachen Rand, damit der Crêpe leichter mit einem Spatel zu wenden ist. Alternativ kannst Du auch eine ganz normale Pfanne verwenden. Sie sollte circa 25 cm Durchmesser haben, sonst fallen die Crêpes etwas klein aus. Optimal sind beschichtete Pfannen, die nicht zu schwer sind. Du musst den Teig ja darin schwenken.

Mach die Pfanne schön heiß, bevor Du die erste Kelle Teig hineingibst, aber nicht so sehr, dass sie anfängt zu qualmen. Fette sie mit Öl oder Butter ein.

Tipp: Pfanne gleichmäßig einfetten

Wickle ein Stück Butter in Küchenpapier und fahre damit über den ganzen Pfannenboden. So stellst Du sicher, dass die Butter schön gleichmäßig verteilt ist. Wenn Du lieber Öl nimmst: Eine halbe Kartoffel aufspießen, die Schnittfläche in Öl tunken und damit den Pfannenboden bestreichen.

 

Goldbraune, zarte Crêpes Backen

Setze eine Suppenkelle voll Teig in die Pfannenmitte und schwenke die Pfanne zügig, um den Teig flächig zu verteilen. Nicht mit der Kelle verstreichen, denn dabei zerreißt der Teig schnell.

Da Crêpes so dünn sind, müssen sie nicht lange backen. Sobald sich die Ränder leicht wellen, wendest Du den Crêpe und backst ihn von der anderen Seite nochmal genauso lang. Du kannst den Crêpe hochwerfen, um ihn zu wenden, doch das ist nichts für Zögerliche. Wenn Du es machst, dann mit Schwung, sonst kann sich der Crêpe in der Luft nicht drehen. Falls Du nicht Gefahr laufen möchtest, Deine Zimmerdecke mit Pfannkuchen zu dekorieren, kannst Du getrost auf einen Spatel zurückgreifen. Das funktioniert besser, als mit einem kurzen Pfannenwender.

Für ein besonders schönes Finish den Crêpe mit einem Pinsel mit gesalzener Butter bestreichen. Das gibt ihm einen tollen goldigen Glanz. Die fertigen Crêpes auf einen Teller legen und mit einem Geschirrtuch abdecken, bis alle fertig sind. So trocknen sie nicht aus. Der perfekte Crêpe ist so dünn, dass Du hindurchsehen kannst, mit einem hauchzarten Rand.

 

Später genießen

Warme Crêpes… einfach lecker! Allerdings kannst Du sie auch gut vorbereiten, zum Beispiel als Dessert für Gäste. Dazu einfach vorbacken, die einzelnen Crêpes jeweils abwechselnd mit Backpapier oder Klarsichtfolie aufeinanderstapeln und luftdicht verpacken. Im Kühlschrank kannst Du sie eine Woche lang aufbewahren oder bis zu einen Monat lang einfrieren – wobei, so lang sind die leckeren Pfannkuchen ja meist gar nicht da. Bon Appétit!

 

Wusstest Du schon…

…dass der Crêpe in Frankreich quasi seinen eigenen Feiertag hat? Am 2. Februar feiern die Franzosen La Chandeleur (zu Deutsch Mariä Lichtmess) mit reichlich leckeren Crêpes. Die Teigfladen werden an diesem Tag traditionell gebacken, weil ihre Form und Farbe an die Sonne erinnern. Mit der Zeit ist die Backtradition aber so beliebt geworden, dass der Feiertag oft salopp „La Fête des Crêpes“ genannt wird.

Weitere Rezepte

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