5 Gründe, warum Hüttenkäse ein Top-Eiweißlieferant ist

Was Hüttenkäse bei einer proteinreichen Ernährung alles leistet? Mehr als Du denkst!

Proteine gehören zu den Grundbausteinen Deines Körpers. Ohne sie könntest Du keine neuen Zellen bilden, keine Muskeln aufbauen und Verletzungen könnten nicht verheilen. Dein Stoffwechsel bildet diese körpereigenen Eiweiße aus Aminosäuren, von denen er einige selbst herstellen kann. Andere jedoch, die essentiellen Aminosäuren, musst Du über die Nahrung aufnehmen. Der Schlüssel zu einer guten Versorgung ist eine ausgewogene Ernährung mit wertvollem Eiweiß. Ein Lebensmittel, das dabei häufig unterschätzt wird, ist Hüttenkäse. Dabei spricht reichlich für den Genuss der feinen Körnchen.

 

Hier sind 5 gute Gründe, Dir die geballte Protein-Power von Hüttenkäse zunutze zu machen:

1. Natürlich eiweißreich

Um jeden Tag genügend Eiweiß zu Dir zu nehmen, musst Du nicht zu teuren Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Es geht auch ganz natürlich. Was dazu in den Kühlschrank gehört? Natürlich: Hüttenkäse! Mit 25g Eiweiß deckt eine 200g-Portion nämlich schon fast die Hälfte Deines Tagesbedarfs.
Dabei lässt Hüttenkäse sogar manch anderes Milchprodukt alt aussehen. Der Proteingehalt einer 200g-Portion ist fast viermal so hoch wie bei einem Glas Vollmilch (200ml) und etwa dreimal so hoch wie bei einer gleich großen Portion fettarmem Joghurts. Mit seinem 12,3%-igen Proteinanteil steht Hüttenkäse zugleich auf einer Stufe mit Tofu und Linsen, den Top-Eiweißlieferanten aus der Pflanzenwelt.

2. Qualitätsurteil: Sehr gut

Eine Methode, nach der die Qualität von Nahrungsproteinen eingestuft wird, ist ihre Biologische Wertigkeit (BW). Sie gibt an, wie viel des aufgenommenen Proteins der Körper in eigenes Eiweiß umwandeln kann. Und hier gehören Milchprodukte wie Hüttenkäse zu den Spitzenreitern. Das liegt an der Zusammensetzung des Proteins. Je ähnlicher es körpereigenem Eiweiß in seinem Aufbau und den enthaltenen Aminosäuren ist, desto mehr davon lässt sich verwerten. Tierisches Protein ist unserem eigenen dabei normalerweise ähnlicher als pflanzliches. Doch bringen viele tierische Nahrungsmittel einen unerwünschten Passagier mit: reichlich Fett. Aber keine Sorge: auch in dieser Hinsicht ist Hüttenkäse eine gute Wahl für eine ausgewogene Ernährung.

3. Fettarmer Genuss

Mit weniger als 4% Fett ist Hüttenkäse sehr bekömmlich. Zwar weisen einige andere Käsesorten prozentual mehr Eiweiß auf, doch ist ihr Fettgehalt zugleich unverhältnismäßig höher. Im Gegensatz zu Hüttenkäse enthalten sogar viele davon mehr Fett als Eiweiß. Das liegt am Herstellungsprozess. Denn während im Hüttenkäse noch viel Wasser zurückbleibt, wird der Käsebruch bei Gouda, Gorgonzola und Co. gepresst – die Flüssigkeit entweicht und der Kaloriengehalt steigt dadurch an.
Auch bei hohem Fleischkonsum sind eine großzügige Fett- und Kalorienzufuhr meist unerwünschte Nebeneffekte. Achte deshalb bei einer eiweißreichen Ernährung nicht nur auf Proteine, sondern auch darauf, in welchem Verhältnis sie zum Fettanteil stehen. Hüttenkäse ist in dieser Hinsicht ideal, denn er liefert Dir gleich mehrere fettlösliche Vitamine. So bist Du auch in in diesem Punkt bestens versorgt.

Der Eiweißlieferant Hüttenkäse kann auch auf Brot genossen werden.
Wer mehr Eiweiß zu sich nehmen möchte, für den ist Hüttenkäse eine sehr gut geeignete Eiweißquelle
Hüttenkäse als Eiweißlieferant neben Joghurt und Milch.

4. Hüttenkäse hat Ausdauer

Hüttenkäse stellt schnell Protein bereit und macht zugleich lange satt. Diesen doppelten Effekt verdankt er zwei verschiedenen Eiweißarten: Molkenprotein und Casein. Beide verhalten sich bei der Verdauung völlig verschieden. Das Molkenprotein wird schnell verstoffwechselt und steht quasi sofort als Baustoff bereit. Zugleich kurbeln enthaltene Botenstoffe die Muskelregeneration an, was für Sportler ideal ist. Allerdings ist dieses Protein schnell aufgebraucht, sodass der Effekt nur kurz währt.
Dann ist da noch Casein, das den Stoffwechsel deutlich länger beschäftigt. Dafür gibt es zwei Ursachen: Zum einen löst sich dieses Protein nicht einfach auf, sondern wird zu einer zähen Masse, an der die Verdauung eine Weile zu knabbern hat. Es dauert bis zu acht Stunden, bis unser Körper das Casein verdaut hat. So bist Du über Stunden mit Protein versorgt. Zum anderen haben Forscher herausgefunden, dass ein Stoff namens Casomorphin im Casein die Magentätigkeit verlangsamt. Diese zwei Effekte tragen dazu bei, dass Hüttenkäse lange satt macht.

5. So individuell, wie Dein Geschmack

Du wünschst Dir Ideen, wie Du Hüttenkäse öfter in Deinem Speiseplan unterbringen kannst? Dann mach Dich auf, neue Seiten des leckeren Milchprodukts zu entdecken! Hüttenkäse kannst Du sowohl süß als auch herzhaft genießen. Mit Früchten oder Honig schmeckt er genauso gut, wie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt zum Brot. Nur mit einem Löffel bewaffnet, kannst Du ihn einfach zwischendurch snacken. Allerdings ergibt er auch eine nahrhafte Basis für vollwertige Mahlzeiten, ein eiweißreiches Salat-Topping oder eine frische Beilage zu Fleisch und Fisch.
Bei weniger als 4% Fett stellt Hüttenkäse beim Kochen und Backen außerdem eine schlanke Alternative zu manch anderer Zutat dar. In Suppen oder Aufläufen kann er Sahne und Crème fraîche ersetzen und zwar mit herrlich cremigem Ergebnis. Selbst beim Backen veränderst Du mit Hüttenkäse die Energiebilanz zum Positiven. Bis zur Hälfte des im Rezept angegebenen Fetts kannst Du durch das leichte Milchprodukt ersetzen. Sind als Backzutat beispielsweise 200g Butter vorgesehen, lass die Hälfte weg und nimm stattdessen 100g Hüttenkäse. Das reduziert den Brennwert des Rezepts insgesamt um ganze 650 Kalorien.

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